Zahlen
Wo die Deutschen ihr Geld haben.
Die privaten Haushalte in Deutschland besitzen ein Geldvermögen von rund 9,5 Billionen Euro. Fast zwei Drittel davon liegen auf Konten, als Bargeld oder in Versicherungen. Für Vertriebe von Sachwert- und Speicher-Investments steckt darin ein riesiges Potenzial und eine klare Botschaft.
Die Zahlen der Bundesbank
Laut Deutscher Bundesbank lag das Geldvermögen der privaten Haushalte Ende des ersten Quartals 2026 bei 9.489,9 Milliarden Euro. So verteilt es sich:
| Anlageform | Mrd. € | Anteil |
|---|---|---|
| Bargeld und Einlagen | 3.550,0 | 37,4 % |
| Versicherungen und Altersvorsorge | 2.621,1 | 27,6 % |
| Aktien und sonstige Anteilsrechte | 1.765,8 | 18,6 % |
| Investmentfonds | 1.318,6 | 13,9 % |
| Schuldverschreibungen | 230,7 | 2,4 % |
Konten: 3,55 Billionen Euro
Der größte Block sind Bargeld und Bankeinlagen mit 3.550 Milliarden Euro. Davon liegen allein 2.380 Milliarden Euro als Bargeld und auf Sichteinlagen, also auf Giro- und Tagesgeldkonten, die jederzeit verfügbar sind. Das ist rund ein Viertel des gesamten Geldvermögens. Die Bundesbank spricht von einer weiterhin hohen Präferenz für hochliquide Anlagen.
Versicherungen: 2,62 Billionen Euro
An zweiter Stelle stehen Ansprüche gegenüber Versicherungen und Alterssicherungssystemen mit 2.621 Milliarden Euro. Davon entfallen 1.257 Milliarden Euro auf Lebensversicherungen und 1.310 Milliarden Euro auf Ansprüche gegenüber Alterssicherungssystemen wie Pensionskassen und betrieblicher Altersversorgung.
Zusammengerechnet liegen damit rund 65 % des Geldvermögens auf Konten oder in Versicherungen: in Anlageformen, die als sicher gelten.
Wertpapiere: der kleinere Teil
Investmentfonds kommen auf 1.319 Milliarden Euro. Aktien und sonstige Anteilsrechte auf 1.766 Milliarden Euro, wobei der größte Teil davon nicht börsennotierte Beteiligungen sind. Börsennotierte Aktien machen zusammen nur rund 664 Milliarden Euro aus, etwa 7 % des Geldvermögens.
Was das für den Vertrieb bedeutet
Die Zahlen passen zu dem, was die Kulturforschung über Deutschland sagt: Deutsche meiden Unsicherheit (mehr dazu in Warum Deutsche Risiko meiden). Für Vertriebe von Sachwerten, Immobilien oder Speicher-Investments ergeben sich daraus drei Punkte:
- Das Kapital ist da. Allein auf Giro- und Tagesgeldkonten liegen rund 2,4 Billionen Euro. Viele Anleger suchen eine Alternative, wollen aber kein unnötiges Risiko.
- Sicherheit ist das Hauptargument. Wer ein Investment erklärt, sollte zuerst zeigen, was es greifbar und nachvollziehbar macht: einen realen Sachwert, klare Verträge, transparente Zahlen.
- Steuern sind ein starker Auslöser. Für Unternehmer und Selbstständige mit hoher Steuerlast kann ein Investment wie ein IAB-Speicher interessant sein, weil es steuerliche Gestaltung mit einem Sachwert verbindet. Die Prüfung im Einzelfall gehört zum Steuerberater.
Wie du diese Anleger erreichst
Wer sein Geld bisher auf dem Konto oder in Versicherungen hat, sucht selten aktiv nach neuen Investments. Er muss angesprochen werden, und zwar mit einer Botschaft, die Vertrauen schafft statt Druck. Wie das über Meta und GEO gelingt, steht in Kundengewinnung im Investment-Vertrieb.
Häufige Fragen
Wie hoch ist das Geldvermögen der Deutschen?
Laut Bundesbank lag das Geldvermögen der privaten Haushalte Ende des ersten Quartals 2026 bei 9.489,9 Milliarden Euro.
Wie viel Geld haben die Deutschen in Versicherungen?
Rund 2.621 Milliarden Euro an Ansprüchen gegenüber Versicherungen und Alterssicherungssystemen, davon 1.257 Milliarden Euro in Lebensversicherungen (1. Quartal 2026).
Wie viel Geld liegt auf Konten?
Bargeld und Einlagen summieren sich auf 3.550 Milliarden Euro, davon 2.380 Milliarden Euro Bargeld und Sichteinlagen.
Quellen
- Deutsche Bundesbank: Geldvermögensbildung und Außenfinanzierung, Daten private Haushalte, Pressenotiz vom 16. Juli 2026 (PDF)
- Deutsche Bundesbank: Geldvermögensbildung im vierten Quartal 2025, 16. April 2026
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